Was die EU Know-How-Schutzrichtlinie für Ihre IT-Sicherheit bedeutet

Gut geschützte Geschäftsgeheimnisse sind nicht selten die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges von Unternehmen. Wenn diese Geheimnisse gestohlen werden, greifen die betroffenen Unternehmen zu den zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln oder fordern Versicherungsleistungen ein. Die sogenannte Know-How Schutz-Richtlinie der Europäischen Union bringt für den Umgang mit Geschäftsgeheimnissen künftig deutliche Konsequenzen. Nicht nur innovationsgetriebene Unternehmen sollten sich zeitnah damit auseinandersetzen.

Infografik mit Bild einer Glühbirne in einem Briefumschlag - IT-Sicherheit

Mit dem offiziellen Titel „Schutz von Geschäftsgeheimnissen vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung“ besagt die Richtlinie vom April 2016, dass Geschäftsgeheimnisse nur dann als geheim gelten, wenn sie mit angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen geschützt wurden (Art. 2 Abs. 1c). Diese Richtlinie ist von den Mitgliedstaaten bis April 2018 in nationales Recht umzusetzen.

In bisherigen Verordnungen zu diesem Thema fordert der Gesetzgeber üblicherweise die Sicherung gemäß dem gegenwärtigen Stand der Technik. Eine Erläuterung, was darunter zu verstehen ist, gibt es als detaillierte Handreichung beim Bundesverband der IT-Sicherheit TeleTrusT.

Sie als Unternehmer sind gut beraten, schon jetzt den internen Geheimnisschutz im Hinblick auf organisatorische und rechtliche Standards umzusetzen. Dies gilt insbesondere für die Sicherung der elektronischen Kommunikation. Schließlich ist und bleibt ein schneller, effizienter und vertraulicher Austausch für Unternehmen im Wettbewerb überlebenswichtig.

Gerade der unverschlüsselte E-Mail- und Datenverkehr ist ein einfacher Weg, Unternehmen und deren Geschäftsgeheimnisse auszuspähen. Nach der Know-How-Richtlinie der Europäischen Union werden die auf diesem Wege gestohlenen Informationen aufgrund der fehlenden Sicherungsmaßnahmen rechtlich nicht als Geschäftsgeheimnisse gewertet werden.

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Erschienen: 14. Februar 2017
Bildrechte: Zertificon
Original Blogbeitrag: https://www.zertificon.com/blog/2017/was-die-eu-know-how-schutzrichtlinie-fuer-ihre-it-sicherheit-bedeutet

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