IT-Kompetenzfeld Data Driven Innovations: Factor-E Analytics

DIGITALISIERUNG EINFACH GEMACHT

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Die Factor-E Analytics GmbH (Factor-E) aus Berlin entwickelt und vertreibt eine intelligente Lösung zur Digitalisierung und Vernetzung von Fertigungsanlagen. Durch die intelligente Messung von elektrischem Strom gelingt es dem Unternehmen die Produktivität und Energieverbräuche von Produktionsanlagen zu evaluieren – egal, ob die Anlage über eine IT-Schnittstelle verfügt oder nicht.

Das Foto zeigt das Team von FactorE Analytics. Es sind drei Männer zu sehen.

Die Digitalisierung schreitet in allen Unternehmensbereichen mit großen Schritten voran. Gerade in der Produktion, wo viele Maschinen fortlaufend Daten produzieren, streben viele Unternehmen nach besseren Daten und damit nach mehr Transparenz, höherer Produktivität und besserer Planungssicherheit. Obwohl das Internet of Things (IoT) in aller Munde ist, bleibt die Digitale Produktion kein unmögliches, zumindest aber ein kostspieliges, Unterfangen. Warum? Alleine in Europa verfügen mehr als 2,7 Millionen Werkzeugmaschinen über keinerlei IT-Schnittstellen (Fraunhofer IPK & EU, 2014) und waren so bisher von der Betriebsdatenerfassung ausgeschlossen beziehungsweise müssten kostspielig nachgerüstet oder ersetzt werden.

Factor-E löst dieses Problem, indem relevante Leistungsdaten über die Echtzeitanalyse und Auswertung von Stromsignalen abgeleitet werden, unabhängig vom Typ und Alter der Maschine. Da die Datenerfassung und Informationsgewinnung ausschließlich auf Stromsignalen basiert, müssen die zu digitalisierenden Anlagen auch nicht mehr über eine IT-Schnittstelle verfügen. Die Digitalisierung der Anlagen erfolgt lediglich durch Messung, Auswertung und Übertragung von Stromflüssen, die durch eine kostengünstige und beim Kunden meist schon vorhandene Standard-Hardware (industrielle PCs) erfolgt.

Schwachstellen und Ineffizienzen können frühzeitig identifiziert werden

So wird eine umfassende und trotzdem kostengünstige Digitalisierung jedes Shop-Floors möglich. Die wiederum ermöglicht die Erfassung von Betriebs- und Ressourcenverbrauchsdaten, sowie die Überwachung der Anlagenproduktivität und -gesundheit.

Schwachstellen und Ineffizienzen können so frühzeitig identifiziert, Produktionsziele kontrolliert und Anlageausfälle reduziert werden. Darüber hinaus können Produktionsmitarbeiter aktiv über Vorfälle informiert werden (zum Beispiel per E-Mail oder SMS), um so zeitnah auf Probleme reagieren zu können. Insgesamt sind Produktivitätssteigerungen von bis zu 10 Prozent und Energieersparnisse von bis zu 30 Prozent zu erwarten.

Auf einer cloudbasierten Plattform kann der Anwender schließlich den Energieverbrauch sowie die Produktivität seiner Fertigungsanlagen inklusive relevanter Produktivitätsindikatoren (KPIs) visuell und in Echtzeit verfolgen. Die KPIs, Alarmierungen, Benachrichtigungen und Actionable-Data werden zudem in Echtzeit an webfähige Geräte kommuniziert.

Das System hat minimale Anforderungen an die rechnerische Infrastruktur und wirkt als additiver IT-Layer. Die für die Datenerfassung benötigte Hardware wird innerhalb von nur 30 Minuten pro Anlage installiert. Somit können produzierende Unternehmen und insbesondere KMU mit geringem Investitionsaufwand von innovativen Industrie-4.0-Ansätzen, die Produktions- und Organisationsabläufe digitalisieren, profitieren.

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Foto: © Factor-E Analytics GmbH

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