Keine einheitliche Linie im Cloud Business

NSA-Spionage, Datenausspähung vonseiten der Regierung, Datensicherheit ist nur Illusion… Eigentlich können und wollen wir es doch gar nicht mehr hören. Jede Woche kommen zahlreiche neue Berichte, wie unsicher unsere Daten im Allgemeinen sind, dass die Cloud eine große Gefahr darstellt und und und.

Anscheinend hat selbst die Politik einfach keine Lust mehr, sich mit diesem angespannten Themenbereich zu befassen. Alles Bitten und Warnen gegenüber der US-Regierung bringt scheinbar nur wenig. Regelungen für Cloud-Dienste werden in Deutschland auch noch nicht in Angriff genommen.

Aufgrund der bisher fehlenden gesetzlichen Regelungen sind Unternehmen und Organisationen weitestgehend auf sich gestellt, was die Rahmenbedingungen für Cloud-Dienstleister angeht. Wie bereits schon einmal berichtet, fordern Einrichtungen des Bunds und der Länder bereits eine „No-Spy-Garantie“. Somit haben es Anbieter, die in den USA ansässig sind oder dort einen Großteil ihrer Geschäfte abwickeln, schlechte Chancen, ein Projekt für sich zu gewinnen.

Für KMUs stellt es allerdings eine Mammutaufgabe dar, den Cloud-Markt erstens zu überschauen und 2. das individuell passendste Angebot herauszufiltern. Cloud-Initiativen wie die Initiative German Cloud leisten hier eine gewisse Vorarbeit, indem sie vertrauenswürdige Cloud-Anbieter, die einen Audit durchlaufen müssen, identifizieren.

Probleme gibt es hier aber auch auf Anbieterseite. Nicht allen Cloud-Anbietern sind die mittlerweile zahlreichen Aktivitäten bekannt. Es gibt regionale und nationale Initiativen, Preise und Kampagnen mit teils sehr hohen Eintrittsschranken. Zudem werden fast ausschließlich deutsche Anbieter gefördert.

Am Ende muss wie immer der Kunde selbst entscheiden, welchem Anbieter er vertraut. Fachlich kompetente Hilfe kommt von Systemhäusern und Konsorten. Diese haben teils schon eigene Cloud-Angebote oder arbeiten mit guten Anbietern zusammen.

Autorin: Ina
Erschienen am 12. August 2014
Original Blogbeitrag: http://www.cloudpartner.de/keine-einheitliche-linie-im-cloud-business/

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