IT-Kompetenzfeld Digital Health: Scopeland Technology

GEMEINSAMER KAMPF GEGEN DEN KREBS:

SCOPELAND TECHNOLOGY ROLLT INNOVATIVES, INTEGRIERTES SYSTEM IN FÜHRENDEN UNIVERSITÄTSKLINIKEN AUS

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Der Berliner Datenbankspezialist und Softwarehersteller Scopeland Technology GmbH hat auf dem Gebiet der Krebsforschung eine Software entwickelt, welche die Zusammenarbeit zwischen den führenden Universitätskliniken immens vereinfacht, da alle die gleiche Anwendung mit der gleichen Datenstruktur verwenden. Dank der konsolidierten Datenbank Pädonko können erstmalig klinische Daten, Forschungsdaten und Bio-Banking-Informationen kombiniert werden. Das mittelfristige Pädonko-Ziel besteht darin, zum Standard der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) zu werden und international weitere Partner zu gewinnen. Dies ist IT-seitig ohne Probleme möglich, da es Scopeland Technology gelungen ist, das System fast komplett aus Standardsoftware zu erstellen. So wird die langwierige und unflexible Individualprogrammierung auf ein Minimum reduziert.

Frau sitzt vor Bildschirm, geöffnet ist ein Log In für Pädonko - rechts ist ein Laptop geöffnet

Die kooperative Zauberformel auf dem Gebiet der Krebsforschung, besser gesagt die neuartige Datenbankanwendung, heißt Pädonko, was für Pädiatrische Onkologie steht. Sie ist bereits an den renommiertesten Einrichtungen im Einsatz: an der Berliner Charité, am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel sowie am Kinderspital Zürich. Das Ausrollen der Lösung an den Universitätskliniken Freiburg und Gießen/Marburg ist derzeit in Vorbereitung. Die inhaltliche Besonderheit besteht darin, dass es sich um eine webfähige, integrierte und zugleich übergreifende Lösung handelt, welche die im Forschungsbetrieb innerhalb der Kliniken betreffenden Themen abdeckt, indem sie klinische Daten, Forschungsdaten und Bio-Banking-Informationen erstmalig verknüpft. In der Vergangenheit musste jedes Labor bei der Dokumentation mit einer oder mehreren eindimensionalen, nicht-relationalen, selbst erstellten Tabellen arbeiten, welche untereinander nicht verknüpft waren. Meist gab es in den Kliniken nur eine Access-Lösung – jeweils an einem PC beziehungsweise auf einem Server. Mehrfacheingaben und zahlreiche Fehlerquellen erschwerten die tagtägliche Arbeit.

Die effiziente, integrierte Lösung von Scopeland Technology verschafft den Medizinern und Wissenschaftlern mehr „Zeit für unsere eigentlichen Fachaufgaben und trägt dazu bei, dass wir heute mit wesentlich genaueren Auswertungen arbeiten können“, erklärt Dr. Renate Kirschner-Schwabe, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie an der Charité. Mehr Zeit, um dem Krebs den Kampf anzusagen. Die Innovation und Neuartigkeit von Pädonko besteht darin, dass alle Beteiligten die gleiche Anwendung mit der gleichen Datenstruktur nutzen. Innerhalb der Kliniken vereinfacht dies den Datenaustausch, bei dem die Einhaltung des Datenschutzes und das Vorliegen der Einverständniserklärung der Patienten oberste Prämisse sind.

Arbeitskreis aus Medizin und IT und weiteres internationales Ausrollen der Lösung

Bereits seit 13 Jahren arbeiten Scopeland Technology und die Charité erfolgreich zusammen und haben gemeinsam mehrere Projekte realisiert, doch das Kooperationsprojekt Pädonko, unter der Federführung der Charité, des Universitätsklinikums in Kiel und Scopeland Technology, ist zweifelsohne ein Leuchtturmprojekt.

„Wir sind sehr stolz, dass kontinuierlich weitere renommierte Player mit dazu kommen und unser, auf der Softwareplattform SCOPELAND basierendes, integriertes System nutzen“, verdeutlicht Karsten Noack, Geschäftsführer und Innovator von Scopeland Technology. Derzeit wird ein Pädonko-Arbeitskreis gegründet, in dem bereits mehrere Universitätskliniken vertreten sind. International soll die Zahl der am Projekt und an der Arbeitsgruppe beteiligten Kliniken kontinuierlich steigen.

Universelle individuelle Einsetzbarkeit im Bereich Digital Health

Für moderne, innovative Softwaresysteme ist Scopeland Technology bekannt. Seit nunmehr 25 Jahren bietet der Experte für agile Datenbankanwendungen flexible Lösungen für Forschungsinstitute im Gesundheitswesen an. Die anspruchsvollen IT-Lösungen sind maßgeschneidert und agil zugleich und entsprechen somit genau den Anforderungen der Kunden aus dem wissenschaftlichen Verwaltungs- und Forschungsbereich. Möglich macht diese Individuallösungen die Softwareplattform SCOPELAND, die in der Lage ist, für sämtliche Forschungsbereiche komplexe und individuelle Datenbankanwendungen aufzubauen sowie Daten zu verwalten, zu analysieren, zu exportieren und zu importieren. SCOPELAND kann für die vielfältigsten Aufgaben in Universitätskliniken und medizinischen Forschungsinstituten eingesetzt werden, wie dies unter anderem beim Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, dem Leibniz-Institut für Primatenforschung oder beim Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin der Fall ist. In Kooperation mit dem Friedrich-Loeffler-Institut wird derzeit ein Projekt im Bereich Virologie und Gen-Datenbanken realisiert – zur Ad-hoc-de-novo-Detektion viraler Erreger mit adaptiver Diagnostik zur Verhinderung von Epidemien. Auch die Rockefeller University in New York hat bereits zur Planung von klinischen Studien die Software-Skills von Scopeland Technology in Anspruch genommen und wird nicht der letzte namhafte Kunde gewesen sein.

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Foto: © Scopeland Technology GmbH

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