Dr. Alexander Korth von Webmetrics ausgefragt

Erschienen am 4. August 2016 von in Deutsch 0 Kommentare

Dr. Alexander Korth wird nach 2015 ein weiteres Mal die OMCap-Bühne betreten und mit seinem Vortrag zu „Künstliche Intelligenz im Marketing“ einen Einblick in den Umgang mit Marketing Tools, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten, geben und wie diese den Marketer bei seiner Arbeit unterstützen können. Ausreichend Expertise bringt der Head von Webmetrics schon mit.Schließlich war er Leiter des Forschungsbereichs Information Retrieval und Machine Learning (Künstliche Intelligenz) mit den Schwerpunktthemen User Modeling, Personalization und Recommender Systems. Im Interview haben wir Dr. Korth über seinen Vortrag auf der OMCap 2016 und seine täglichen Aufgabenbereiche ausgefragt und erfahren, warum er sich jetzt schon auf die kommende OMCap freut.

 

OMCap: Der Titel deines Vortrages lautet: „Künstliche Intelligenz im Marketing“. Was können unsere Teilnehmer erwarten und welche Learnings können mitgenommen werden?Alexander Korth

Künstliche Intelligenz (K.I.) ist eine für Außenstehende schwer greifbare Disziplin, da man immer nur von hochspeziellen Anwendungen wie DeepMind für Go oder autonomen Vehikeln hört, die scheinbar wenig miteinander zu tun haben. Aktuell erlebt K.I. wieder einen Hype. Anhand von Beispielen wird skizziert, was K.I. überhaupt ist, und für welche Problemstellungen sie klassischerweise eingesetzt wird. Einige dieser lassen sich im Marketing verwenden: manche Lösungen sind bereits etablierte Realität, andere werden es in Kürze werden. Speziell im datengetriebenen Marketing werden Bereiche vorgestellt, in denen K.I. in den kommenden Jahren einen Platz einnehmen wird.

OMCap: Du bist Head of Webmetrics, dem Spezialisten für Marketing Tech Intelligence. Was sind die täglichen Herausforderungen, die du zu meistern hast und vor allem wie meisterst du sie?

Die Welt aus Anbietern und Marketing Tools ist riesig und ändert sich ständig. Als Teil eines der größten Agenturnetzwerke weltweit kennen wir de facto alle Anbieter und pflegen mit vielen von ihnen intensive und weitreichende Partnerschaften. Das hilft uns dabei, für jeden unserer Kunden und dessen individuelle Anforderungen das perfekte Marketing-Tech-Setup zu identifizieren, zu implementieren und Service dafür zu bieten.

OMCap: Deine Aufgabenbereiche sind sehr datenlastig. Was macht dir daran besonderen Spaß und welche anderen Online Marketing Gebiete interessieren dich besonders?

Ich bin ja Informatiker und ein Zahlenmensch. Daher habe ich einfach Spaß an Technisierung und Tool-gestütztem Effizienzgewinn, insbesondere wenn es um innovative und elegante Ansätze geht. Besonders interessiert mich am Online Marketing die menschliche Komponente, denn der Erfolg von allen technischen Maßnahmen, über die wir hier reden, wird vom Endkunden bestimmt: denn nur wenn die Relevanzierung und somit der Klick, die Verweildauer, die Conversion da ist verändern sich die Kennzahlen zum Positiven, an denen wir uns messen.

Logo Webmetrics

OMCap: Du bist dieses Jahr bereits zum zweiten Mal auf der OMCap. Warum lohnt sich deiner Meinung nach ein Besuch der OMCap?

Neben den exzellenten Vorträgen ist die OMCap auch eine tolle Veranstaltung zum Networking. Auf beides freue mich schon jetzt!

OMCap: Kaum eine Branche ist so schnelllebig wie des Online Marketings. Wie hältst du dich up-to-date?

Ehrlich gesagt sind wir nicht ganz unschuldig an der Geschwindigkeit der Entwicklung, denn im Rahmen unserer Partnerschaften gestalten wir diese aktiv mit.

OMCap: Wenn all die Arbeit geschafft ist: Wie findest du den Ausgleich zum Job? Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie, in meinem Oldtimer oder auf meinen Rennrädern.

Du willst mehr über das Thema „Künstliche Intelligenz im Marketing“ erfahren? Dann sicher dir noch heute eines der begehrten OMCap Konferenztickets und sei dabei – am 6. Oktober in Berlin.

 

Autor: OMCap
Copyright Bilder: Dr. Alexander Korth (Foto), Webmetrics (Logo)
Originalbeitrag: http://www.omcap.de/de/news-2016/interview-alexander-korth/

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