IT-Kompetenzfeld Internet Of Things: Referenzstory KIWI.Ki

SCHLÜSSEL – BRAUCHT HEUTE KEIN MENSCH MEHR

Wie oft öffnen Sie täglich Ihre Tür? Wie oft suchen Sie Ihren Schlüssel? Wie häufig stehen Sie vor der Haustür und finden Ihren Schlüssel nicht? Wie oft müssen Sie nach Hause hetzen, weil Sie Besuch erwarten und dieser keinen Schlüssel zu Ihrer Wohnung hat? Ein Berliner Unternehmen macht Schluss mit den lästigen Schlüsselproblemen. KIWI nennt sich die Lösung. Hinter dem fruchtigen Namen verbirgt sich eine ausgeklügelte Technologie, die so einfach zu bedienen ist, dass wirklich jeder sie nutzen kann. Schlüsselsorgen sind mit KIWI passé. Die Vorteile für Bewohner liegen auf der Hand. Aber auch die Wohnungswirtschaft und Dienstleister wie Müllabfuhr und Post haben durch das KIWI-Türzugangssystem enorme Vorteile.

Frau hält Kiwi.Ki - login berlin

Wie funktioniert KIWI an Haustüren?

Ein kleiner Transponder, der KIWI Ki, entriegelt aus einer Entfernung von bis zu drei Metern die entsprechende Tür. Das Spannende daran: der KIWI Ki verbleibt auch zum Türöffnen in der Hosen- oder Handtasche. So haben KIWI-Nutzer die Hände frei für wirklich Wichtiges.

Alternativ zum KIWI Ki lassen sich mit KIWI ausgestattete Türen auch per KIWI App-entriegeln – auch aus der Ferne. Hauseigentümer und -verwalter können die Zutrittsberechtigungen für ihre Haustüren zentral über das KIWI-Portal managen.

Wie funktioniert KIWI an Wohnungstüren?

Das KIWI Smart Lock lässt sich in alle nicht-elektrifizierten Türen mit freizugänglichem Metallzylinder, also in fast alle Türen einer Wohnimmobilie, einbauen. Der KIWI Ki für das KIWI Smart Lock verfügt über einen Knopf, der zur Entriegelung der Tür betätig wird. Ein unkomplizierter Vorgang für den Nutzer, der ungewolltes Türentriegeln verhindert. Alternativ können KIWI-Türen auch über die KIWI-App entriegelt werden – auch aus der Ferne, wenn zum Beispiel spontan Besuch vor der Tür steht.

Wer nutzt KIWI?

Jeder, der regelmäßig die Türen eines Mehrfamilienhauses passieren muss, profitiert von KIWI. Bewohnern bietet KIWI mehr Komfort, der Wohnungswirtschaft und Dienstleistern wie Post oder Müllabfuhr mehr Effizienz. Das Angebot wird angenommen: Bislang hat die KIWI.KI GmbH über 40.000 Wohneinheiten an ihre Infrastruktur angeschlossen. Sowohl die Deutsche Post als auch die Berliner Feuerwehr und der Entsorger Alba nutzen KIWI bereits. Und mehr als 300 Wohnungsbaugesellschaften. Kein Wunder – Eigentümern und Verwaltern von Mehrfamilienhäusern erleichtert die Lösung den Arbeitsalltag erheblich. Schlüsselbeschaffung, -rückgabe und -austausch mitsamt des damit verbundenen Verwaltungsaufwandes und der entsprechenden Risiken fallen weg.

Und ist KIWI auch sicher?

KIWI ist unter drei Prämissen erfunden und entwickelt worden: Erstens soll es seinen Nutzern Komfort bieten, zweitens sicherer sein als der herkömmliche Metallschlüssel und drittens ein höchstmögliches Maß an Datenschutz mit sich bringen.

Bereits in der Entwicklungsphase ließen die Gründer das System mehrmals von international anerkannten Verschlüsslungsexperten und White-Hat-Hackern prüfen. Auch jetzt, vier Jahre nach Gründung, ist das Unternehmen nicht nur offen für Überprüfungen durch Hacker, sondern sichert diesen sogar Belohnungen für das Auffinden von Sicherheitslücken zu.

Diese Zusammenarbeit steht unter der einzigen Bedingung, dass sowohl während, als auch nach der Sicherheitsprüfung weder Kundendaten missbraucht, noch Server überlastet werden. KIWI verdoppelt die monetäre Belohnung für berechtigte Hinweise sogar, spendet der Sicherheitsexperte diese an eine Non-Profit-Organisation. Hierfür veröffentlicht die KIWI.KI GmbH regelmäßig nach dem Open-Source-Prinzip alle, für die Sicherheit und den Datenschutz relevanten, Bestandteile. Außerdem stehen alle Server, die KIWI nutzt, in Deutschland.

KIWI arbeitet mit einem selbst entwickelten und zum Patent angemeldeten Verschlüsslungsverfahren. Die Kommunikation zwischen dem Transponder, dem KIWI Ki, und dem KIWI-Türsensor verläuft auf Basis hoch verschlüsselter Zufallszahlen. Da diese Codes bei jeder Kommunikation neu generiert werden, ist es ausgeschlossen, durch bloßes „Zuhören“ oder „Spiegeln“ einen Code kopieren und sich damit einen Zugang verschaffen zu können. Damit ist KIWI sicherer als der herkömmliche Metallschlüssel, der sich im Gegensatz dazu sogar schon über eine Fotografie kopieren lässt.

KIWI ist ein Produkt des 21. Jahrhunderts. Die Kombination aus sicherer Technik und einfacher Bedienung überzeugt. Ein Produkt, das nicht nur in unseren Alltag passt, sondern auch in unseren Alltag gehört.

Wer hat`s erfunden?

KIWIs Ideengeberin Dr.-Ing. Claudia Nagel fragte sich schon im Jahr 2007, ob es im 21. Jahrhundert nicht eine einfachere Lösung, ins Haus zu gelangen, geben könne, nachdem sie mal wieder im Novemberregen vor der verschlossenen Haustür ihres Mehrfamilienhauses mit dem Kind auf dem einen und den Einkaufstüten über dem anderen Arm gestanden hatte. Eine Technologie müsse die Tür automatisch und komfortabel bereits beim Annähern öffnen und damit den 4.000 Jahre alten Metallschlüssel ersetzen. Die Idee zu KIWI war geboren.

Auch ihre beiden Mitgründer Dr.-Ing. Christian Bogatu und Peter Dietrich waren von ihrer Vision begeistert und das Trio gründete 2012 die KIWI.KI GmbH in Berlin. Seit September 2016 führt Karsten Nölling das Unternehmen als Vorsitzender der Geschäftsführung. Bei der Leitung der Geschäfte wird er unterstützt von Claudia Nagel als Geschäftsführerin Operations, Technik und Finanzen und Christian Bogatu als Geschäftsführer Business Development. Peter Dietrich unterstützt KIWI heute als Mitglied im Beirat.

Zur Website von KIWI.KI

Foto: KIWI.KI GmbH

 

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